Schon bei der Geburt können Pigmentveränderungen vorliegen oder kurz danach auftreten; sie kommen als „Café-au-lait Flecken“, „Naevus Ota/Ito“ und so genannter „Mongolenfleck“ vor. Verbrennungen und Narben können ebenfalls vermehrte Pigmenteinlagerungen entwickeln, diese Veränderungen bezeichnet man als Hyperpigmentierungen.

Will man eine (Schmutz-)Tätowierung, permanent Make- up oder auch Pigmentflecken entfernen bzw. aufhellen, müssen die in die Haut eingelagerten Stoffe so verändert werden, dass sie abgebaut werden können. Bei der Laserbehandlung werden gezielt kurze Lichtimpulse in die zu behandelnden Hautstellen abgegeben. Je nach Eigenschaften des Lasers (z. B. Rubin-Laser, Nd:YAG-Laser, Alexandrit-Laser) werden die zu entfernenden Pigmente bzw. Schmutzpartikel stark erhitzt und dadurch zerstört oder zerkleinert. Nun ist es für die Körperabwehr möglich, die Stoffe abzutransportieren.
Da ein Laserpuls nur sehr kurz andauert und speziell auf die Farbe des Pigmentes zugeschnitten ist, wird das umliegende Gewebe kaum geschädigt.